Stuttgart freut sich auf das 86. Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen

  13.04.2026

Bei der heutigen Pressekonferenz zum Stuttgarter Frühlingsfest 2026 haben Organisatoren, Schausteller:innen und Partner:innen einen Ausblick auf die kommenden Wochen gegeben – mit einer klaren gemeinsamen Botschaft: Die Vorfreude ist groß.

Guido von Vacano, neuer Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft als Nachfolger von Andreas Kroll, betonte die Bedeutung des Festes: „Wir haben analysiert und festgestellt, dass das Stuttgarter Frühlingsfest nicht nur das größte in Europa, sondern das größte seiner Art weltweit ist. Wir hören auf mit dem schwäbischen Understatement - das Frühlingsfest ist ein enormer Wirtschaftsfaktor. Mit über zwei Millionen Besucher:innen im vergangenen Jahr ist es trotzdem ein Fest für alle.“

Auch die Schausteller:innen zeigen sich optimistisch. Mark Roschmann, Vorsitzender des Schaustellerverbands Südwest Stuttgart, hob die lange Tradition der Veranstaltung hervor: „Seit 1934 steht das Frühlingsfest für Qualität und Vielfalt. Seit März dieses Jahres hat die UNESCO die deutschen Volksfeste zum immateriellen Kulturgut ernannt. Als Schausteller wünschen wir uns deswegen mehr Wertschätzung, denn das Fest strahlt auf die ganze Region aus. Die Preise sind so, dass eine Familie die Möglichkeit hat, einen ganzen Tag auf dem Frühlingsfest zu verbringen.“

Das Thema Sicherheit wird auch dieses Jahr wieder gemeinsam gedacht: Polizei, Organisatoren, Festzelte und Partner arbeiten eng zusammen. Polizeirevierleiter Jörg Schiebe betonte: „Sicherheit ist Gemeinschaftsaufgabe.“ Ziel sei es, trotz steigender Einsätze die Zahl der Straftaten stabil zu halten oder weiter zu senken. Ergänzend dazu wird das Angebot der Wasenboje weiter ausgebaut, wie Projektleiterin Franziska Haase-Flaig erklärte: „Wir werden Betroffenen durch verstärkte Rundgänge noch sichtbarer und niedrigschwelliger unsere Hilfe anbieten.“ Unterstützt wird das Konzept durch die App von SafeNow, die laut CEO Tilman Rumland dieses Jahr erstmals schnelle Hilfe in allen Festzelten ermöglicht. „Braucht jemand Hilfe, kann die Person mit einem Button in der App direkt das private Umfeld oder auch den jeweiligen Sicherheitsdienst des Zeltes alarmieren“, so Ruland. 

Marcel Benz berichtete als Sprecher der Festwirt:innen von intensiven Vorbereitungen: „Wir investieren kontinuierlich in unsere Zelte. Trotz steigender Kosten freuen wir uns über stabile Reservierungen. Die Leute legen Wert auf Regionalität. Zum Mittagstisch bieten das alle Zelte zu einem sehr guten Preis mit Live-Musik.“

Christian Eisenhardt, Abteilungsleiter für Eigenveranstaltungen und Feste der in.Stuttgart, kündigte ein abwechslungsreiches Angebot an: „Wir haben etwa 1.200 Bewerbungen, rund 250 davon sorgen dieses Jahr als Betriebe für ein attraktives Frühlingsfest. Neben Neuheiten gibt es auch liebgewonnene Attraktionen sowie ein vielfältiges Programm mit Familientagen und Highlights wie dem Maskottchentreffen. Wir haben einen sehr attraktiven Festplatz und werden das Fest nach und nach weiterentwickeln.“

Der Startschuss fällt am kommenden Samstag: Um 11 Uhr beginnen die Fahrgeschäfte und Stände, um 11.30 Uhr eröffnet „Wasen-Bürgermeister“ Thomas Fuhrmann mit dem traditionellen Fassanstich im Festzelt „Beim Benz“ das 86. Stuttgarter Frühlingsfest.